
Perdix perdix – ein Charaktervogel unserer Feldflur
Rebhühner gehören zu den typischen Vögeln unserer offenen Kulturlandschaft. Heute sind sie vielerorts selten geworden. Umso erfreulicher ist es, dass sie in Großrinderfeld und Umgebung noch beobachtet werden können.
Rebhuhn bei uns
Das Rebhuhn ist ein typischer Bewohner der offenen Feldflur. Sein braun-graues Gefieder bietet zwischen Gras, Stoppeln und Ackerboden eine ausgezeichnete Tarnung.
Mit unseren Beobachtungen möchten wir dokumentieren, wann und wo Rebhühner bei uns vorkommen und wie viele Tiere gemeinsam unterwegs sind.
- Wissenschaftlicher Name: Perdix perdix
- Größe: etwa 30 cm
- Lebensraum: offene, strukturreiche Feldflur
- Nahrung: Samen, Pflanzenteile und Insekten

Unsere Rebhuhn-Beobachtungen
Wann und in welcher Anzahl werden Rebhühner bei uns gesehen? Unsere Beobachtungen geben einen kleinen Einblick in das lokale Vorkommen.
ZULETZT BEOBACHTET
10 Rebhühner
10. August 2026
An der Setz
Weitere Sichtungen
25. Juli 2026
14 Rebhühner · bei Schafen
25. Juli 2026
1 Rebhuhn · Gerchsheim – Großrinderfeld
5. Februar 2026
5 Rebhühner · Großrinderfelder See
Leben in der Feldflur

Im Spätsommer, Herbst und Winter kann man Rebhühner häufig in Gruppen beobachten. Solche Familienverbände werden als Ketten bezeichnet. Sie bestehen häufig aus den Altvögeln und den Jungvögeln des Jahres. Deshalb ist für unsere Beobachtungen nicht nur der Fundort, sondern auch die Zahl der gemeinsam gesehenen Tiere interessant.
Rebhühner brauchen eine abwechslungsreiche Feldflur. Feldraine, Brachen, Altgrasstreifen, niedrige Hecken und blütenreiche Flächen bieten Nahrung und Deckung. Besonders die Jungvögel sind in ihren ersten Lebenswochen auf ein reiches Angebot an Insekten angewiesen.
Von solchen Strukturen profitiert nicht nur das Rebhuhn. Sie sind zugleich Lebensraum für zahlreiche Insekten, Schmetterlinge und andere Bewohner unserer Kulturlandschaft.
Rebhuhn gesehen?
Helfen Sie uns, die Rebhuhnvorkommen in Großrinderfeld und Umgebung zu dokumentieren.
Besonders hilfreich sind Datum, Ort und Anzahl der beobachteten Tiere. Auch ein Foto kann gerne mitgeschickt werden, ist aber keine Voraussetzung.
Bitte Rebhühner nicht für Fotos aufscheuchen oder verfolgen.

