
Perdix perdix – ein Charaktervogel unserer Feldflur
Rebhühner gehören zu den typischen Vögeln unserer offenen Kulturlandschaft. Heute sind sie vielerorts selten geworden. Umso erfreulicher ist es, dass sie in Großrinderfeld und Umgebung noch beobachtet werden können.
Unsere Rebhuhn-Beobachtungen
Rebhühner gibt es bei uns noch. Immer wieder werden in Großrinderfeld und den umliegenden Gemarkungen einzelne Tiere oder ganze Rebhuhnketten beobachtet. Unsere Sichtungen geben einen kleinen Einblick in das lokale Vorkommen.
Kurz vorgestellt
Das Rebhuhn ist ein typischer Bewohner der offenen Feldflur. Sein braun-graues Gefieder bietet zwischen Gras, Stoppeln und Ackerboden eine ausgezeichnete Tarnung.
Oft bemerkt man die Tiere erst, wenn sie sich bewegen oder gemeinsam aus der Deckung kommen. Gerade deshalb sind regelmäßige Beobachtungen wichtig, wenn man sich ein Bild vom lokalen Vorkommen machen möchte.
Wissenschaftlicher Name
Perdix perdix
Größe
etwa 30 cm
Lebensraum
offene, strukturreiche Feldflur
Nahrung
Samen, Pflanzenteile und Insekten

Leben in der Feldflur

Im Spätsommer, Herbst und Winter lassen sich Rebhühner häufig in Gruppen beobachten. Solche Familienverbände werden als Ketten bezeichnet. Für unsere Beobachtungen ist deshalb nicht nur der Fundort interessant, sondern auch die Zahl der gemeinsam gesehenen Tiere.
Rebhühner brauchen eine abwechslungsreiche Feldflur mit ausreichend Nahrung und Deckung. Feldraine, Brachen, Altgrasstreifen, niedrige Hecken und blütenreiche Flächen bieten wichtige Rückzugsräume.
Besonders die Jungvögel sind in ihren ersten Lebenswochen auf ein reiches Angebot an Insekten angewiesen.
Von solchen Strukturen profitiert nicht nur das Rebhuhn. Sie bieten zugleich Lebensraum für zahlreiche Insekten, Schmetterlinge und andere Tiere unserer Kulturlandschaft.
Rebhuhn gesehen?
Helfen Sie uns, die Rebhuhnvorkommen in Großrinderfeld und Umgebung zu dokumentieren.
Besonders hilfreich sind Datum, Ort und Anzahl der beobachteten Tiere. Auch ein Foto kann gerne mitgeschickt werden, ist aber keine Voraussetzung.
Bitte Rebhühner nicht für Fotos aufscheuchen oder verfolgen.

