Das Rebhuhn (Perdix perdix) gehörte früher ganz selbstverständlich zu unserer Kulturlandschaft. Heute ist es dagegen eine der am stärksten gefährdeten Vogelarten Deutschlands. Der Rückgang geeigneter Lebensräume, der Verlust von Hecken und Brachen sowie das geringere Nahrungsangebot für die Küken haben dazu geführt, dass die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen sind.

Umso erfreulicher ist es, dass es im Gemeindegebiet von Großrinderfeld und den umliegenden Feldfluren noch eine vergleichsweise gute Rebhuhnpopulation gibt. Dieses Vorkommen ist ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Artenvielfalt und verdient besonderen Schutz.
Jede Beobachtung zählt
Damit wir die Entwicklung der Rebhühner besser verfolgen und Schutzmaßnahmen gezielt unterstützen können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Ob beim Spaziergang, auf einer Fahrradtour oder beim Gassigehen – wenn Sie Rebhühner entdecken, freuen wir uns über Ihre Meldung.
Rebhühner leben meist nicht einzeln, sondern in sogenannten Rebhuhnketten. Diese Familienverbände bestehen häufig aus fünf bis zwölf Tieren, manchmal auch mehr.
Welche Informationen sind hilfreich?
Bitte teilen Sie uns möglichst mit:
- 📍 den Beobachtungsort,
- 📅 das Datum der Sichtung,
- 🐦 die Anzahl der Tiere,
- 📷 gerne auch ein Foto, sofern eines möglich war.
Selbstverständlich freuen wir uns auch über Meldungen anderer interessanter Tier- und Pflanzenarten aus dem Gemeindegebiet.
So erreichen Sie uns
Sichtungen können Sie jederzeit per E-Mail senden an:
📧 sichtungen@nabu-grossrinderfeld.de
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Gemeinsam können wir dazu beitragen, die biologische Vielfalt in unserer Heimat zu erhalten und bedrohten Arten wie dem Rebhuhn auch in Zukunft einen Lebensraum zu sichern.

